Abschlussbericht der Syspons GmbH zur Evaluation des GIZ-Auftrags zur Unterstützung der Koordinierungsstelle Internationale Verwaltungspartnerschaften der Bundesregie-rung im BMWE

„Die Analyse zeigt, dass die Koordinierungsstelle einen wesentlichen Beitrag zur strategischen Positionierung Deutschlands in der internationalen Verwaltungszusammenarbeit leistet und die Funktionsfähigkeit der Instrumente sichert.“

Zu diesem Fazit kommt der Abschlussbericht der Syspons GmbH, welche  die Effektivität, Wirkung, Angemessenheit und Effizienz des GIZ‑Auftrags zur Unterstützung der Koordinierungsstelle Internationale Verwaltungspartnerschaften der Bundesregierung untersuchte.

Bereits seit dem Jahr 2000 führt die GIZ im Auftrag der Bundesregierung einzelne Maßnahmen im Bereich der internationalen Verwaltungspartnerschaften durch. 2022 wurden diese zu einem Gesamtauftrag in fünf Handlungsfeldern gebündelt, um Synergien zu erzeugen und die Unterstützung effizient umzusetzen. Ziel der jetzigen Untersuchung war es, fundierte Hinweise zur Weiterentwicklung des aktuellen Auftrags, der von 2022 bis 2026 läuft, zu erhalten. Das Evaluationsdesign basiert auf der Analyse operativer Dokumente sowie leitfadengestützten Interviews mit Akteurinnen und Akteuren der GIZ, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und anderer Partnerinstitutionen. Zudem wurden weitere in EU-Twinning-Projekte involvierte Stellen – wie die nationalen Kontaktstellen anderer EU-Mitgliedstaaten – untersucht.

Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die Koordinierungsstelle ihre Ziele erreicht und die strategischen Vorgaben erfüllt hat. In einigen Bereichen wurden die Ziele sogar übertroffen: So wurden beispielsweise statt der geplanten 30 Informationsmaßnahmen 47 umgesetzt, und anstelle von zehn geplanten Twinning‑Projekten insgesamt 18 Projekte in anderen Ressorts außerhalb des BMWE‑Geschäftsbereichs durchgeführt.

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Referat EB6 im BMWE und kontinuierliche Lernprozesse ist die Koordinierungsstelle nachhaltig aufgestellt und ermöglicht die langfristige Weiterentwicklung internationaler Verwaltungspartnerschaften. Darüber hinaus hat sie im Twinning-Reformprozess eine sichtbare Rolle eingenommen und wird von relevanten Stakeholdern als fachlich hochwertige Unterstützung für das BMWE und die EU‑Institutionen wahrgenommen.

Die Studie enthält zudem Handlungsempfehlungen, unter anderem zu einer verbesserten internen Wissens‑ und Qualitätssicherung sowie zur zielgruppenorientierten Ansprache in der Öffentlichkeitsarbeit.

Den ausführlichen Bericht finden sie hier.

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